Archiv der Kategorie: Gesellschaftliche Verantwortung

Klima-Prophetin Greta: Santo Subito!

Das Phänomen Klima-Gretel wird wohl in die Geschichte eingehen, in die lange und leidvolle Geschichte menschlicher Irr- und Wirr nisse. Nachdem Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt, eine abgebrochene Theologie-Studentin, die 16-jährige Klima-Aktivistin in einer Kanzelrede in der evangelischen Salvatorkirche in Duisburg mit dem Propheten Amos verglich, der im achten Jahrhundert vor Christus im heutigen Israel wirkte, soziale Misstände geißelte und ein Strafgericht Gottes vorhersah, dürfte auch Gretas Selig- bzw. Heiligsprechung nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Eine entsprechende Anregung von „Klimapapst“ Hans Joachim Schellnhuber an seinen Kollegen Papst Franziskus dürfte wohl schon vorliegen. Jetzt muss sich der  richtige Papst nur noch einen Ruck gebe. Zum Glück gibt es noch keine katholische Heilige namens Greta, sodass es nicht zu Verwechslungen kommen könnte, wenn es in Zukunft heißt: Heilige Greta, errette uns vor der Klimakatastrophe! Klima-Prophetin Greta: Santo Subito! weiterlesen

„Platz für Windkraft“: UBA verrät Mensch und Natur

Von Gastautor Dr. Wolfgang Epple

Hatte vor kurzem das höchste Naturschutzamt der Republik den Naturschutz in Sachen Bedrohung durch Windkraftindustrie so gut wie verraten,  legt nun das höchste Umweltschutzamt des Energiewende-Vorreiter-Staates mit einer in der Geschichte des Deutschen Umweltschutzes beispiellos einseitigen Tendenzschrift nach. Der Eindruck einer „Gleichschaltung“ dieser hohen Behörden auf unkritische Begleitung letztlich aller Auswüchse der „Energiewende“ verdichtet sich.

Bereits die Aufmachung als Vorgriff aus einer „UBA-Studie“ (S. 6, Fußnote 3), deren Abschlussbericht für das 2. Quartal 2019 geplant sei, lässt aufhorchen: Die Richtung ist mehr als klar: Rücksicht haben die Menschen auf die Betreiber der Weltrettung durch Windkraft zu nehmen, nicht umgekehrt. Platz schaffen für die Windkraft! Auch dann, wenn dies ein dicht besiedeltes Land wie Deutschland eigentlich nicht zulässt. Wie war das noch gleich mit dem „substantiellen Raum“? „Platz für Windkraft“: UBA verrät Mensch und Natur weiterlesen

Julen und die Klimahysteriker

Skrupellose Ideologen jeder Couleur wissen es: Mit Kindern lässt sich wundervoll Propaganda machen. Deshalb lassen sich die Potentaten auch gerne Blumensträuße von den Knirpsen überreichen, die ja nicht wissen können, welchem Massenmörder sie das Grünzeug in die Hand drücken.

Auch Klimaaktivisten machen sich den Tränendrüseneffekt von Kindern zunutze, wie die jüngsten Schülerdemos zeigen sowie die Instrumentalisierung der 16-jährigen unter einer Variante des Autismus leidenden Schwedin Greta im medialen Feldzug gegen die Erderwärmung. Und jetzt auch der tragische Unfalltod des kleinen Julen in Spanien. Julen und die Klimahysteriker weiterlesen

Weiße Pracht statt weißer Hölle

Es war nur eine Frage der Zeit, bis ein dpa-Reporter auf die Idee kommen würde, mal beim Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) anzufragen, was es denn auf sich habe mit dem aktuellen „Schneechaos“. Ob nicht vielleicht der Klimawandel … Und siehe da: Im Allerheiligsten der deutschen Klima-Apokalyptiker fand sich ein gewisser Herr Hoffmann, der einen Zusammenhang zwischen der Erderwärmung und dem anhaltenden Schneefall in Teilen der Nordalpen „nicht ausschloss“. Das ist eine schöne Formulierung, die vor allem von Agenturjournalisten gerne benutzt wird, um vage Behauptungen zur Topmeldung zu adeln. Mit dieser Wendung ist man immer auf der sicheren Seite und hat doch seinen kleinen Scoop. Nicht ausschließen kann man vieles: Ich kann zum Beispiel nicht ausschließen, dass ich in fünf Minuten tot umfalle oder mein Haus von einem Meteoriten getroffen wird, auch wenn die Wahrscheinlichkeit – ich klopfe vorsorglich auf Holz – wohl gegen Null tendiert. Weiße Pracht statt weißer Hölle weiterlesen

Rettet die Luftballons!

Gut, dass die EU jetzt Wegwerfkunststoffe verbietet. Sehr schade wäre aber, wenn auch bunte Ballons dran glauben müssen, weil sie als schlaffe Hüllen die Umwelt verseuchen. Denn Luftballons haben etwas Poetisches, sie sind ein Symbol der Freiheit.

eine Kolumne von
Georg Etscheit

 Die Macht der Umweltverbände scheint mittlerweile grenzenlos zu sein. Nein, ich meine jetzt nicht die Deutsche Umwelthilfe und ihren Kreuzzug gegen den Diesel, sondern ein eher lokales Ereignis, über das jüngst die dpa berichtete.

Das Stadtmarketing von Elmshorn bei Hamburg hatte sich, wie die Agentur den Elmshorner Nachrichten entnahm, für die Weihnachtszeit eine ganz besondere Aktion ausgedacht. Auf dem Lichtermarkt, so heißt der örtliche Weihnachtsmarkt, sollten kurz vor Heiligabend Hunderte Kinderwünsche an den Weihnachtsmann per Luftballon gen Himmel steigen. Rettet die Luftballons! weiterlesen

Die Gelbwesten, die Ökologie und die soziale Frage

 „Wird Ökologie zur sozialen Frage“? Das fragte sich kürzlich bang die linksgrüne taz und traf damit, wohl ungewollt, ins Schwarze. Der Berichterstatter der Zeitung bezog sich in seinem Artikel auf die teilweise gewalttätigen Proteste der „gelben Westen“ in Frankreich und Belgien, die sich bekanntlich an der Erhöhung der Treibstoffpreise durch die Regierung Macron entzündeten. Macron will damit vorgeblich die Abkehr von den fossilen Treibstoffen einleiten. Allerdings soll nur ein geringer Teil der zusätzlichen Steuereinnahmen in die Ökowende fließen, der Löwenanteil soll dem allgemeinen Staatshaushalt zugute kommen. Die Gelbwesten, die Ökologie und die soziale Frage weiterlesen

Hauptsache, er fällt nicht um!

Politikum Weihnachtsfichte: Einen alten Baum zu fällen, nur damit er ein paar Wochen mit Lichterketten behangen auf dem Weihnachtsmarkt steht, ist verpönt. Für Spott sorgen dagegen windschiefe, kranke Exemplare.

Watchblog-Glosse Etscheits Alltagsstress

Auf dem Münchner Marienplatz haben sie gerade wieder den großen Christbaum aufgerichtet. Dafür muss immer ein Tieflader anrücken. Dann wird der Baum mit einem Kran in die Senkrechte gebracht und von Elektrikern des städtischen Bauamtes mit Lichterketten behängt, auf dass er bis zum Heiligen Abend die Besucher des Münchner Christkindlmarktes erfreut.

Es ist seit 1977 Tradition, dass jedes Jahr eine andere bayerische Kommune der Landeshauptstadt eine mehr oder weniger schöne Weihnachts-Fichte spendiert. Heuer kommt sie aus dem oberbayerischen Farchant, ist 25 Meter hoch und 142 Jahre alt. Hauptsache, er fällt nicht um! weiterlesen

Infraschall durch Windkraftanlagen

Tagtäglich ist von neuen Katastrophen zu hören, die unser Leben und unsere Gesundheit bedrohen und gefährden: der so genannte Klimawandel, die Diesel-Affäre, die Verschmutzung unseres Trinkwassers durch Giftstoffe aus der Landwirtschaft, der Flächenfraß durch Gewerbe, Industrie, Infrastrukturmaßnahmen und neue Wohnbauprojekte, das Sterben der Bienen, der signifikante Rückgang bei Flora und Fauna – gerade auch bei den Insekten, um hier nur einige wenige Gesichtspunkte zu nennen. Infraschall durch Windkraftanlagen weiterlesen

Atlantis in Salzburg

Die Klassikbranche ist, trotz ihrer eigentlich immateriellen Produkte, sehr ressourcenintensiv. Um auf dem Karriere-Karussell oben zu bleiben, ist der Rollkoffer unentbehrlich. Unter der Rastlosigkeit der Stars leidet nicht nur die Umwelt, sondern zuweilen auch die künstlerische Qualität.

Watchblog-Glosse „Etscheits Alltagsstress“

Eigentlich feuchten sich die noblen Gäste der Salzburger Festspiele eher inwendig an: mit teurem Champagner. Doch letztes Jahr wurde es für manche Besucher des weltberühmten Festivals auch von außen ungemütlich nass. Es regnete nämlich kräftig hinein ins voll besetzte Große Festspielhaus.

Während eines abendlichen Klavierrezitals des russischen Pianisten Grigori Sokolow entlud sich ein ungewöhnlich ergiebiger Gewitterregen über der Festspielstadt. Innerhalb von gerade mal zehn Minuten gab es 14 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. „Das ist schon sehr viel gewesen und kommt nur selten vor“, erläuterte damals ein Mitarbeiter des Wetterdienstes. Atlantis in Salzburg weiterlesen

Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Fröschen werfen

Die Bayerische Staatsoper gibt viermal pro Jahr eine opulent aufgemachte Hauszeitschrift namens „Max Joseph“ heraus, die die SZ einmal süffisant als „Staatsfeuilleton“ apostrophierte. In der aktuellen Ausgabe findet sich eine bizarre Liebeserklärung der Geigerin Patricia Kopatchinskaja an Deutschlands „Klimapapst“ Hans Joachim Schellnhuber, zu künstlerisch wertvollen Bildern sterbender Gletscher. Eine Replik.

Liebe Frau Kopatchinskaja, ich habe zwar nicht ganz verstanden, was Sie in ihrem etwas verschwurbelten Beitrag über den Klimawandel in der Zeitschrift Max Joseph (Ausgabe Herbst 2018) mit den Fröschen gemeint haben, die sich freiwillig oder unfreiwillig dem Hitzestress aussetzen oder auch nicht. Ich bin jedenfalls kein Frosch, auch wenn ich nach der Lektüre das Gefühl habe, dass mir einer im Halse steckt und ich schrecklich husten muss.

Und dass der möglicherweise Klima bedingte Untergang der Dinosaurier eine so furchtbare Katastrophe war, kann ich auch nicht recht nachvollziehen. Ich bin sogar ganz froh darüber, dass die Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Fröschen werfen weiterlesen