Alle Beiträge von Johannes Bradtka

Vergessene Arten im Naturschutz

Naturschutz ist scheinbar wieder „in“. Die Deutschen lieben die Natur.  Dies ist das Ergebnis einer Naturbewusstseinsstudie, die vom Bundesamt für Naturschutz im Jahr 2017 erstellt  wurde. Wie mit der Natur weltweit umgegangen wird, bereitet den Deutschen die größten Sorgen. Der Wunsch nach einem nachhaltigen Schutz der Meere und die Angst vor der Gentechnik in der Landwirtschaft dominieren. Vergessene Arten im Naturschutz weiterlesen

Gute Rodung, böse Rodung – Über Kampagnen von Umweltverbänden.

Wald und Bäume erleben eine erfreuliche Renaissance. Immer mehr Menschen entdecken darin eine Quelle, um die Schönheit und Kraft der Natur mit allen Sinnen zu erfahren. Beim „Waldbaden“ tauchen sie in die „angenehme Atmosphäre des Waldes ein, wo es würzig riecht, das Licht milde schimmert, die Luft klar ist, sich die Wipfel im Wind wiegen und der Boden unter den Füßen federt.“ Auch mit den Bäumen zu lachen, zu plaudern und sie zu umarmen, wie es der findige Bestsellerautor und Förster Peter Wohlleben in seinen Waldwanderungen anbietet, entspricht dem Bedürfnis vieler reizüberfluteter (Stadt-)Menschen.  Gute Rodung, böse Rodung – Über Kampagnen von Umweltverbänden. weiterlesen

Im Gedenken an einen großen Naturschützer

Wir verbrauchen, bis es nichts mehr zu verbrauchen gibt

Selbst wenn ich zuhause bin, habe ich Heimweh. Heimweh nach einer Zeit, die mir – gerade noch – Ein- oder Ausblicke in ein Leben schenkte, in dem die Menschen noch Teil, notwendiger Teil, einer großen Schöpfungssymbiose waren. Gesichter, Dialekte, Dörfer, Städte, Landschaften und die aus all diesem gewachsene Kultur, alles wuchs nicht aus, sondern blieb in ihrer eigenen Form, die Heimat und Identität bedeutete.  Im Gedenken an einen großen Naturschützer weiterlesen

Autoren gesucht

Der Umwelt Watchblog existiert seit Januar 2015. Seine Beiträge werden jährlich von vielen Tausenden Leserinnen und Leser nicht nur aus dem deutschsprachigen Raum, sondern auch aus nahezu ganz Europa und anderen Kontinenten mit Schwerpunkt Nordamerika und Asien gelesen.

Die Redaktion des Umwelt Watchblog sucht nach interessanten Beiträgen in deutscher Sprache, die aktuelle Themen aus dem Umwelt- und Naturschutz oder der Landschaftspflege beinhalten und kontrovers diskutieren. Der Text sollte allgemeinverständlich sein und nicht nur Zeitungs- oder Fachartikel mit Randkommentaren wiedergeben.

Beiträge mit Werbung für Parteien, Vereinigungen oder Firmen/Marken sind unerwünscht. Alle eingereichten Manuskripte werden von der Redaktion auf Form und inhaltliche Fehler geprüft. Sollten Sie Interesse haben, kontaktieren Sie uns bitte unter:

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Richtlinien für Autoren des Umwelt Watchblog

Die 10-H-Abstandsregelung in Bayern muss bleiben

Wie Jonathan Sacks, der ehemalige britische Großrabbiner und Direktor des renommierten Jews’ College London, schreibt, leben wir in einem Jahrhundert, das uns ein Maximum an Möglichkeiten, aber nur ein Minimum an Sinn und Werten hinterlässt. Die Substitute dafür sind Ideologien unterschiedlichster Art.  Alle führten in unserer jüngeren Geschichte in ein Desaster.  Die 10-H-Abstandsregelung in Bayern muss bleiben weiterlesen

„Es geht nur ums Geld, nicht um Schönheit“ – Ein Gespräch mit dem Musiker H.-J. Buchner

HAINDLING_H.J.Buchner © Helloconcerts
HAINDLING_H.J.Buchner © Helloconcerts

Jürgen Buchner (73) ist Gründer, Leadsänger und kreativer Kopf der Bayernpop-Kultband „Haindling“. Gerade ist er von der Jubiläumstour zum 35jährigen Bestehen der weit über Bayerns Grenzen hinaus bekannten Formation in den schönen niederbayerischen Wallfahrtsort, Namensgeber der Band, zurückgekehrt. Dort bewohnt er zusammen mit seiner Frau Ulrike mehrere, liebevoll restaurierte und fantasievoll eingrichtete historische Häuser. Immer wieder engagiert sich Buchner in seinen mundartlich-humoristischen Texten für den Schutz seiner bayerischen Heimat. Vor kurzem wurde er Mitglied des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB). Mit VLAB-Beiratsmitglied Georg Etscheit sprach er über den aktuellen Heimatboom, die Invasion der Windräder in bayerischen Landschaften und seine Erwartungen an den designierten Ministerpräsidenten Markus Söder.  „Es geht nur ums Geld, nicht um Schönheit“ – Ein Gespräch mit dem Musiker H.-J. Buchner weiterlesen

Weihnachtsgrüße

Frohe Festtage und einen guten Rutsch
Frohe Festtage und einen guten Rutsch

Wir möchten die Weihnachtszeit nutzen, um allen unseren Leserinnen und Lesern für ihr Interesse am Umwelt-Watchblog zu danken. Auch im kommenden Jahr werden wir kritisch, unabhängig und garantiert werbefrei über wichtige Themen rund um den Umwelt- und Naturschutz berichten.

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage, Zeit zur Entspannung, Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge und viele Lichtblicke im kommenden Jahr.

 

Mythos Förster. Ein Berufsbild verliert seine Glaubwürdigkeit.

Windpark Streu-und-Saale am Rande der Rhön
Windpark Streu-und-Saale am Rande der Rhön

Bewährte Traditionen verändern sich gegenwärtig in allen gesellschaftlichen Bereichen; immer schneller und dramatischer. Wirre Zeiten ohne Orientierung bringen jedoch selten etwas Positives und Produktives hervor, wie es Enoch zu Guttenberg in seiner „Brandenburger Rede“ eindringlich beschreibt: Mythos Förster. Ein Berufsbild verliert seine Glaubwürdigkeit. weiterlesen

„Schänder der Landschaftsseele“ – Enoch zu Guttenbergs Brandenburger-Rede

Enoch zu Guttenberg © Melanie Cabello Alfaro
Enoch zu Guttenberg © Melanie Cabello Alfaro

Ein eindringlicher Appell zum Schutz unserer Kulturlandschaften und deren Lebensvielfalt stand am 4. November im Mittelpunkt der Rede von Enoch zu Guttenberg im brandenburgischen Zossen.

Der weltweit renommierte Künstler und Mitbegründer des Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) rief auch zu mehr Widerstand gegen die „Schänder der Landschaftsseele“ auf:  „Schänder der Landschaftsseele“ – Enoch zu Guttenbergs Brandenburger-Rede weiterlesen

Das lässt einen nicht los: Pfarrer segnen Windindustrieanlagen

Er nimmt zu: Der Segen von Vertretern beider Kirchen für Windindustrieanlagen. Bedenklich ist hierbei nicht der kirchliche Segen an sich, sondern sind die begleitenden blasphemischen Unworte der Theologen: „die Werke der Technik offenbaren Gottes Größe“ oder „der erzeugte Strom ist ein Segen aus der Steckdose“, so Pfarrer bei der Segnung gigantischer Windrotoren in naturnahen Landschaften. Das lässt einen nicht los: Pfarrer segnen Windindustrieanlagen weiterlesen