Das leise Verschwinden – warum uns das Artensterben noch immer nicht erreicht. Ein Gastbeitrag von Susanne Schüßler

Es gibt Themen, über die alles gesagt scheint und doch nichts ankommt. Das Insektensterben gehört dazu. Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftler, Umweltverbände und Naturschützer vor dem dramatischen Verlust der biologischen Vielfalt. Es fließt Geld, es gibt Berichte, Förderprogramme, Gipfeltreffen, Aktionspläne. Alle zwei Jahre tagt der Weltnaturgipfel, regelmäßig erscheinen neue Studien, die den Rückgang ganzer Insektengruppen belegen. Immer mehr Tierarten rutschen auf die Rote Liste, andere verschwinden, ohne dass wir ihren Namen je gehört haben. Und trotzdem leben viele weiter, als beträfe uns all das nicht wirklich.

Dabei spielt sich das Artensterben nicht irgendwo in fernen Regenwäldern ab. Es geschieht direkt vor und neben uns. Tiere, die seit Generationen mit uns diesen Planeten bewohnen, verschwinden leise aus unserem Alltag. Der Igel, einst ein selbstverständlicher Anblick in Gärten und Parks, steht heute auf der Vorwarnliste gefährdeter Arten. Insekten, die noch vor wenigen Jahrzehnten Windschutzscheiben im Sommer bedeckten, sind vielerorts kaum noch sichtbar. Vögel finden weniger Nahrung, Amphibien verschwinden, und selbst robuste Arten geraten unter Druck. Der Kreislauf der Natur wird durch uns Menschen tiefgreifend gestört.

Besonders paradox ist, dass viele dieser Tiere in unmittelbarer Nähe zum Menschen leben. Schnecken werden in unzähligen Gärten gnadenlos bekämpft, weil sie als Schädlinge gelten. Dabei sind sie ein wichtiger Teil des ökologischen Systems, Nahrungsquelle für andere Tiere und Zersetzer organischer Substanz. Auch Pflanzen, die wir pauschal als Unkraut bezeichnen, werden ausgerissen oder vernichtet, ohne ihre Bedeutung zu erkennen. Brennnesseln sind eine der wichtigsten Futterpflanzen für zahlreiche Schmetterlingsarten. Disteln liefern Nektar und Samen, das vierkantige Weidenröschen, das in vielen Gärten zahlreich wächst, ist eine wichtige Raupenfutterpflanze. Was wir als störend empfinden, ist für viele Arten überlebensnotwendig.

Es mangelt nicht an Information. Bücher über Insektensterben, Klimawandel, Biodiversität und naturnahe Gärten füllen ganze Regale. Dokumentationen zeigen eindrucksvoll, was auf dem Spiel steht. Zeitungen berichten, Vereine kämpfen, Vorträge werden gehalten, politische Forderungen formuliert. Und doch schreitet das Sterben in erschreckendem Tempo voran. Die Kurven zeigen weiter nach unten, während wir Menschen das Gefühl haben, bereits alles gehört zu haben. Und weil es in den Medien stark präsent ist, sind einige sogar extrem genervt. Tun Sie das bitte nicht! Halten Sie inne und überlegen Sie, was gerade nervt. Es ist nicht das Thema an sich, denn dieser Hilfeschrei der verschiedenen Tier- und Pflanzenarten hat seine Berechtigung. Das, was nervt, ist, dass sich kaum etwas zum Positiven verändert.

Vielleicht liegt genau hier der Kern. Das Artensterben bleibt für viele abstrakt. Es ist eine Zahl, eine Statistik, ein Begriff. Die Vorstellung, dass dieses Verschwinden uns persönlich betrifft, erscheint weit entfernt. Dabei tut es das längst. Insekten bestäuben unsere Nahrung, sie halten Böden fruchtbar, sie sind Teil komplexer Nahrungsketten. Wenn sie fehlen, gerät das gesamte System aus dem Gleichgewicht. Es ist ein schleichender Prozess, der seit Ewigkeiten stattfindet, und die Folgen treffen am Ende auch den Menschen, wirtschaftlich, gesundheitlich und gesellschaftlich.

Die Frage ist also nicht, ob wir genug wissen, sondern wie wir Menschen emotional erreichen. Wie lässt sich der Nerv jedes Einzelnen stimulieren, sodass aus Wissen Haltung wird und aus Haltung Handeln. Vielleicht hilft hier ein Gedanke aus Michael Endes Momo. Beppo, der Straßenkehrer, erklärt, dass man eine lange Straße nicht bewältigt, indem man ständig auf ihr Ende starrt. Man müsse nur den nächsten Schritt sehen, den nächsten Besenstrich, das nächste Stück Weg. Wer nur an das große Ganze denkt, verliert den Mut und bleibt stehen.

Übertragen auf das Artensterben könnte genau darin ein Schlüssel liegen. Nicht immer den Abgrund vor Augen haben, nicht ständig die gesamte Katastrophe denken, sondern den Blick senken und das Leben direkt vor sich wahrnehmen. Wer einen Frühling, einen Sommer und einen Herbst lang im eigenen Garten beobachtet, wie Insekten kommen, bleiben oder verschwinden, begreift Zusammenhänge tiefer als durch jede Statistik. Wer sich auf eine Wiese setzt und für eine halbe Stunde in dieses kleine Universum eintaucht, sieht plötzlich Vielfalt, Bewegung und Abhängigkeiten, die sonst unsichtbar bleiben.

Es sind oft die kleinen, unspektakulären Handlungen, die eine innere Verbindung herstellen. Einen Regenwurm, der an einem heißen Tag halb vertrocknet auf der Straße liegt, vorsichtig in die Erde zu setzen. Einer Schnecke im Hochsommer eine Schale Wasser hinzustellen und zu beobachten, wie sie trinkt, wie sie sich langsam am Rand des Wassers entlang bewegt, immer wieder eintaucht, als genieße sie das kühle Nass ebenso wie jedes andere Lebewesen. Ameisen in unseren Gärten sind hochkomplexe Organismen mit enormer ökologischer Bedeutung. Bevor wir zum Ameisenköder greifen, könnten wir kurz recherchieren und unser neues Wissen vor Ort beobachten. Und da die Ameise zum Kreislauf der Natur gehört, entdeckt man sicher auch gleich das nächste faszinierende Gartentier. Im Detail steckt nicht nur der sprichwörtliche Teufel, sondern auch die Kraft des Verstehens. Wer sich auf die Lebensweise anderer einlässt, in diesem Fall der Tier- und Pflanzenwelt, öffnet unweigerlich den eigenen Horizont.

Häufig wird eingewandt, dass private naturnahe Gärten oder Blühstreifen entlang von Straßen und Äckern das Insektensterben nicht aufhalten können. Und das stimmt. Ohne tiefgreifende politische Veränderungen in der Landwirtschaft, im Flächenverbrauch und im Umgang mit Pestiziden bleiben solche Maßnahmen ein Tropfen auf den heißen Stein. Doch dieser Tropfen ist nicht bedeutungslos. Denn jeder Quadratmeter, der Insekten Nahrung und Schutz bietet, rettet konkretes Leben. Jedes einzelne Insekt, das dank eines Gartens oder Balkons einen Sommer überlebt, ist Teil eines größeren Ganzen.

Darin liegt auch eine generationenübergreifende Verantwortung. Mein Vater lebte mir Respekt vor Tieren vor, ohne große Worte. Spinnen wurden aus der Wohnung getragen, nicht eingesaugt oder erschlagen. Fliegen fing er mit einem Glas und setzte sie nach draußen, anstatt sie mit der Fliegenklatsche zu töten. Es waren kleine Gesten, aber sie vermittelten eine Haltung. Wenn wir unseren Kindern diesen Respekt vorleben, wenn sie sehen, dass jedes Leben zählt, dann prägt das ihr Verhältnis zur Welt nachhaltiger als jede Belehrung.

Albert Schweitzer (1875–1965), Theologe, Philosoph, Arzt und Musiker, fasste diese Haltung in einen Satz, der bis heute trägt: „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“ Wenn wir diesen Gedanken nicht nur zitieren, sondern im Alltag leben, gestalten wir Zukunft. Vielleicht nicht in großen politischen Schritten, aber in vielen kleinen, aufeinanderfolgenden Bewegungen.

Das Artensterben ist kein fernes Problem. Es ist ein stilles Verschwinden mitten unter uns. Vielleicht erreichen wir Menschen nicht, indem wir ihnen sagen, wie lang und dunkel der Weg ist, sondern indem wir sie einladen, den nächsten Schritt zu gehen und das Leben wahrzunehmen, das noch da ist. Und vielleicht liegt genau darin die Chance, das Tempo zu verlangsamen, mit dem wir uns selbst den Boden unter den Füßen entziehen.

Zur Autorin

Susanne Schüßler lebt in Nordrhein-Westfalen. Sie schreibt unter anderem für Wildtierschutz Deutschland und setzt sich in ihren Texten mit Artensterben, Biodiversität und dem menschlichen Umgang mit der Natur auseinander.

3 Gedanken zu „Das leise Verschwinden – warum uns das Artensterben noch immer nicht erreicht. Ein Gastbeitrag von Susanne Schüßler“

  1. Sie kennen Österreich und insbesondere die Obersteiermark inicht ! sonst müssten Sie wissen dass es in P.E.F.C.- Forstgebieten keine Insekten oder andere Tierdezimierungen geben kann !!denn P.E.F.C.garantiert die optimale Naturfülle ,bei maximal ausgebauten Forststrassen in der Länge von mindestens 6Mal Kilometerlänge rund um den Erdball !!das gilt allein für Österreichs Forsten !!also eine Bereicherung der heimischen Wald-und Bergnatur ,mitsamt der Wassererzeugung welche von der Forstwirtschaft der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt wird (zumindest in den medialen Darstellungen ! )also insgesamt eine Naturfülle von der Ihr nur träumen könnt- !!!oder ist da wer anderer Ansicht ?

  2. Die Natur stirbt leise und langsam. Wer denken kann könnte begreifen und verstehen was die Folgen sein werden.
    Leider sind die Entscheidungsträger scheinbar alle nicht intelligent genug oder korrupt. Sie handeln völlig Kommerz orientiert zum Schaden von Mensch und Natur.

    Auzug aus Studie von Franz Trieb veröffentlicht von DLR

    Seit 25 Jahren arbeitet Dr. Franz Trieb in der Energiesystemanalyse des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die gleichnamige Abteilung des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik in Stuttgart untersucht Energietechnologien mit dem Gedanken einer umfassenden Nachhaltigkeit, die ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Faktoren berücksichtigt und hat damit maßgeblich zum Erfolg erneuerbarer Energien in Deutschland und international beigetragen. Das Ziel von Franz Trieb und seinen Kollegen ist es, ein sachliches Bild zu entwerfen, um Diskussionen und Entscheidungsfindungsprozesse zu unterstützen. Mit seiner gesamten Energieforschung engagiert sich das DLR dafür, Technologien und Szenarien für ein nachhaltiges Energiesystem zu entwickeln, das den Energiebedarf von Wirtschaft und Gesellschaft deckt.
    Herr Dr. Trieb, wie kommt man auf das Thema, die Auswirkung von Windparks auf Fluginsekten zu untersuchen?

    DR. FRANZ TRIEB: Bei einer umfassenden Bewertung deutscher Energieszenarien auf Basis einer Vielzahl von Indikatoren, die wir im Jahr 2017 durchgeführt haben(1), zeigte sich als eine noch offene Zukunftsfrage, wieweit Windparks und Fluginsekten während ihrer Migration zu neuen Brutplätzen miteinander verträglich sind. Erste Recherchen ergaben, dass Überreste von Fluginsekten an Rotorblättern zu hohen Verlusten beim Wirkungsgrad der Windkraftanlagen führen können und den weltweiten Aufbau einer Reinigungsindustrie für Rotorblätter motiviert haben. Deshalb haben wir eine Studie zu dem Thema durchgeführt und dafür interdisziplinäre Expertise aus den Bereichen Insektenkunde, Atmosphärenphysik, Windenergie, Aerodynamik und DNA-Barcoding – einer Methode zur Artenbestimmung anhand der DNA-Sequenz – hinzugezogen.
    Was war die Ausgangslage für Ihre Studie?

    TRIEB: Heute existiert umfassende Fachliteratur dazu, dass Fluginsekten in großen Schwärmen auch hohe, schnelle Luftströmungen aufsuchen. Sie lassen sich vom Wind zu entfernten Brutplätzen tragen. Beobachtungen und Messungen konnten weltweit hohe Insektenkonzentrationen in jenen Höhenbereichen zwischen 20 und 220 Metern über Grund feststellen, die auch Rotoren von Windkraftanlagen nutzen. Das Phänomen des sogenannten Insektenschlags kann die Leistung von Windkraftanlagen um bis zu 50 Prozent verringern – das ist in Theorie und Praxis intensiv untersucht. Bisher wurde allerdings nicht untersucht, welche Folgen der Insektenschlag an Windrotoren für die Insektenpopulation und das Ökosystem haben könnte.
    Was war der Ansatz Ihrer Studie? Wie sind Sie vorgegangen?

    TRIEB: Wir haben zuerst umfassend recherchiert, bereits vorliegende wissenschaftliche Daten gesammelt und ausgewertet. Auf Basis dieser Daten haben wir dann eine eigene Modellrechnung erstellt. Diese Modellrechnung basiert zum einen auf einer durchschnittlichen Insektendichte von rund drei Tieren pro 1000 Kubikmeter Luft in Höhe der Windrotoren. Grundlage dieser Zahl waren regelmäßige Fangflüge durch Insektenkundler, die zwischen 1998 und 2004 über Schleswig Holstein stattgefunden haben(2). Zum anderen haben wir für unsere Modellrechnung den Volumenstrom, also den “Luftdurchsatz” aller in Deutschland betriebenen Windparks hochgerechnet: Insgesamt stehen in Deutschland rund 30.000 Windräder mit einer Rotorfläche von insgesamt circa 160 Quadratkilometern, die bei einer nominalen Windgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern durchschnittlich 1000 nominale Volllaststunden während der Insektenflugperiode von April bis Oktober erreichen. Durch einfache Multiplikation dieser Zahlen haben wir einen saisonalen Luftdurchsatz von etwa 8 Millionen Kubikkilometern berechnet – das ist mehr als das Zehnfache des gesamten deutschen Luftraums bis in eine Höhe von zwei Kilometern. Multipliziert man Insektendichte und Luftdurchsatz, dann durchfliegen rund 24.000 Milliarden Insekten pro Jahr zusammen mit der Luft die Rotoren in Deutschland.

    Eine einfache Näherung dabei entstehender Schäden kann aus Studien zur Verschmutzung von Rotorblättern durch Fluginsekten abgeleitet werden. Dafür werden vier Faktoren miteinander multipliziert: das Verhältnis (5 Prozent) der aus Windrichtung sichtbaren Blattfläche zu der von den Rotorblättern überstrichenen kreisrunden Rotorfläche, der durchschnittliche Anteil der verschmutzten Blattfläche auf beiden Seiten der Rotorblätter von zusammen rund 80 Prozent bezogen auf die sichtbare Blattfläche, der sogenannte Sammelwirkungsgrad der Rotorblätter für Fluginsekten von durchschnittlich 40 Prozent und das Verhältnis der mittleren relativen Blattgeschwindigkeit (circa 45 Meter pro Sekunde an der Blattmitte) zur nominalen Windgeschwindigkeit (14 Meter pro Sekunde) von etwa 3,2. Demnach werden durchschnittlich etwa 5 Prozent der Tiere getroffen, die einen laufenden Rotor durchfliegen. Das sind rund 1200 Milliarden Insekten pro Jahr. Diese Zahlen berücksichtigen nur Tiere, die sichtbare Rückstände auf den Rotorblättern hinterlassen.
    Welche Schlüsse ziehen Sie aus der von Ihnen angestellten Modellrechnung?

    TRIEB: Unsere Modellrechnung gibt Hinweis auf einen noch nicht umfassend erforschten Aspekt der Windenergie: Rund 1200 Milliarden Fluginsekten werden beim Durchfliegen der Rotoren von Windparks in Deutschland pro Jahr getroffen. Diese Größenordnung der betroffenen Fluginsekten könnte ein relevanter Faktor für die Stabilität der Fluginsektenpopulation sein und damit den Artenschutz und die Nahrungskette beeinflussen.
    Welche Schlüsse erlaubt die Modellrechnung ausdrücklich nicht? Sprich, wo brauchen Sie als Forscher noch weitere Daten und Untersuchungen?

    TRIEB: Wir können keine belastbaren Aussagen darüber treffen, welchen Anteil die in der Studie berechneten Verluste von rund 1.200 Milliarden Fluginsekten am Insektenschwund haben. Der Grund dafür ist: Wir wissen schlichtweg nicht, wie groß die Gesamtpopulation beziehungsweise der Insektenschwund in konkreten Zahlen ist. Außerdem gibt es bisher keine absoluten Zahlen zu anderen negativen Auswirkungen auf die Insektenpopulation beispielsweise durch Pestizide, intensive Landwirtschaft, Klimawandel oder Urbanisierung, sodass wir unsere Zahlen nicht mit anderen Einflüssen vergleichen können.
    Welches weitere Vorgehen würden Sie auf Basis der Studienergebnisse vorschlagen?

    TRIEB: Aus den aktuell zur Verfügung stehenden Zahlen und der DLR-Modellrechnung kann man weder ableiten, dass die Windenergie eine nennenswerte Rolle beim Insektenschwund spielt, noch dass sie daran unbeteiligt ist. Aus wissenschaftlicher Sicht wäre eine empirische Überprüfung der in unserer Studie theoretisch berechneten Verluste als nächster Schritt sehr sinnvoll. Ziel muss es dabei sein, die Zusammenhänge von Insektenmigration und Windparkbetrieb besser zu verstehen. Mit der Studie bieten wir unser Wissen und Know-how aus einer einjährigen Recherche an, damit Forscher unterschiedlicher Fachrichtungen gemeinsam mit Industrie, Betreibern und Politik Maßnahmen entwickeln und umsetzen können, um potenzielle Umweltschäden durch Windparks in Zukunft zu verringern.

    Eine Idee wäre zum Beispiel ein automatisches Schwarmerkennungssystem, das die Rotoren von Windkraftanlagen entsprechend steuert. Eine einfache Maßnahme, um betroffene Arten zu identifizieren, wäre eine regelmäßige DNA-Analyse der Insektenrückstände auf Rotorblättern. Eine bisher nicht untersuchte potenzielle Schadensquelle ohne sichtbare Rückstände ist das Durchfliegen des Unterdrucks auf der Saugseite der Rotorblätter. Die Auswirkungen des entsprechenden Barotraumas auf den Atmungsapparat und andere Organe sollten geprüft werden.

    (1) Trieb, Franz/Hess, Dennis: Wege zur regenerativen Stromversorgung II – Auswirkungen und Kosten, in: Energiewirtschaftliche Tagesfragen Heft 12, 2017, S.56 ff und Trieb, Franz: Wege zur regenerativen Stromversorgung III – Elemente und Ausgestaltung, in: Energiewirtschaftliche Tagesfragen Heft 6, 2018, Tabelle auf S. 60.

    (2) Weidel, H.: Die Verteilung des Aeroplanktons über Schleswig-Holstein, Dissertation, Christian-Albrechts-Universität Kiel, 2008, https://d-nb.info/1019553197/34.

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